Mit ein paar Klicks können Sie die Forderungen des Friseurhandwerks unterstützen und mit einer Protest-Email aktiv an der Kampagne des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks teilnehmen.
Schnell und unkompliziert - wir haben für Sie bereits einen Protesttext vorformuliert. Wählen Sie bitte einen oder mehrere Protestempfänger aus und aktivieren Sie danach den Button "Protest direkt". Es öffnet sich automatisch Ihr Emaileditor. Den Protesttext mit Ihrem Namen ergänzen und via Email abschicken!
Sie möchten weitere Argumente hinzufügen oder Ihre ganz persönliche Sicht der Dinge zum Ausdruck bringen? Wählen Sie bitte einen oder mehrere Protestempfänger aus und aktivieren Sie danach den Button "Individueller Protest". Es öffnet sich automatisch Ihr Emaileditor. Jetzt haben Sie zwei Möglichkeiten. 1. Entweder Sie formulieren Ihren persönlichen Protest mit eigenen Worten und senden ihn ab. 2. Oder Sie greifen auf unsere ausführliche Muster-Argumentation (Zugriff: hier) zurück und kopieren diese in Ihren Emaileditor. Sie können den Text ganz verwenden oder in Teilen, vielleicht ergänzt durch eigene Argumente. Zum Schluss nur noch den Namen beifügen und absenden.
Sie können Ihren Protest an verschiedene Adressaten richten. Bitte kreuzen Sie den von Ihnen gewünschten an - Sie können mehrere Empfänger oder nur einen auswählen.
Sollten Sie bei der Anwendung Probleme mit dem E-Mail-Programm haben, dann können Sie auch den Protesttext und die entsprechenden politischen Emailadressen hier kopieren und in Ihren E-Mail-Editor einfügen. Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte telefonisch unter 0221-96 57 21-0 oder per Email support@pulsschlag-network.de an uns.
| CDU/CSU – Bundestagsfraktion | fraktion@cducsu.de |
| SPD – Bundestagsfraktion | frabuero@spdfraktion.de |
| FDP – Bundestagsfraktion | pressestelle@fdp-bundestag.de |
| Bundestagsfraktion DIE GRÜNEN | info@gruene-bundestag.de |
| Bundeskanzleramt | internetpost@bundeskanzlerin.de |
| Bundesministerium für Finanzen | poststelle@bmf.bund.de |
| Bundesrat | pressestelle@bundesrat.de |
| CDU – Bundesgeschäftsstelle | post@cdu.de |
| CSU – Parteizentrale | info@csu-bayern.de |
| SPD – Parteivorstand | parteivorstand@spd.de |
| FDP – Bundespartei | fdp-point@fdp.de |
| DIE GRÜNEN – Bundesvorsitz | buero.roth@gruene.de |
Ich fordere 7 Prozent Mehrwertsteuer auf Friseurdienstleistungen
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
die EU-Finanzminister haben den Weg für die Einführung ermäßigter Mehrwertsteuersätze auf arbeitsintensive Dienstleistungen frei gemacht. Der Bundesfinanzminister hat dem zugestimmt. Jetzt müssen auch Taten folgen! Denn in Deutschland erfüllt das Friseurhandwerk vorbildlich alle Kriterien dafür: Es ist eine sehr arbeitsintensive und personalstarke Branche, in der die menschliche Leistung nicht durch Technologien ersetzt werden kann. Zudem bieten Friseure ihre Dienstleistungen ausschließlich Endverbrauchern und nur auf lokaler Ebene an.
In vielen EU-Modellversuchen wurden ermäßigte Mehrwertsteuersätze erfolgreich angewendet, um Beschäftigung zu fördern und Schwarzarbeit einzudämmen. Eine aktuelle Studie aus den Niederlanden dokumentiert, dass dort die reduzierte Mehrwertsteuer im Friseurhandwerk zu deutlich mehr Arbeitsplätzen geführt hat: 15 Prozent mehr Beschäftigung und weniger Schwarzarbeit. In Deutschland würden damit 40.000 Ausbildungsplätze und rund 325.000 Arbeitsplätze im Friseurhandwerk gesichert und zusätzliche entstehen. Außerdem würde die Schwarzarbeit (geschätzter Umfang: 2 Milliarden Euro) reduziert und der unfaire Wettbewerb mit MwSt-freien Kleinstbetrieben entschärft, weil damit der Mehrwertsteuervorteil, von dem diese Akteure profitieren, deutlich gemindert würde.
Mit der Einführung von 7 Prozent Mehrwertssteuer auf Friseurdienstleistungen wäre zugleich ein Stück Steuergerechtigkeit geschaffen! Denn ist doch gar nicht einzusehen, warum bislang für Feinschmeckerprodukte wie eingelegte Trüffel, Freizeitspaß wie Skilifte und den Handel mit edlen Rennpferden der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gilt, für Friseurdienstleistungen, die das hygienische Grundbedürfnis der Menschen nach Haarpflege bedienen, dagegen nicht.
Meiner Meinung nach muss das Thema Mehrwertsteuer dringend neu geregelt werden. Dabei müssen arbeitsintensive Bereiche wie das Friseurhandwerk besonders berücksichtigt werden. Das wäre für alle ein Gewinn. Denn 7 Prozent Mehrwertsteuer auf Friseurdienstleistungen beleben die Nachfrage, schaffen Beschäftigung und dämmen die Schwarzarbeit ein. Das entlastet den Staat und bringt zusätzliche Steuern und Sozialabgaben in die Staatskassen.
Mit freundlichen Grüßen